Prima Klima in Langerwehe – Klimaschutz Konzept fertig!

Nicht immer muss es zu Mehrkosten bei Projekten in der Gemeinde Langerwehe kommen. Die gute Nachricht heute: 65% Treibhausgas (CO2) – Vermeidung bis 2038, Ausbau von Erneuerbaren (Windenergie und Photovoltaik), Einführung eines kommunalen Energiemanagements, Mobilitätswende und und und….

Als Bündnis 90/Die Grünen Ende 2020 den Antrag für eine zu 100% geförderte Klimaschutzmanager*innen-Stelle und die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes stellten, war der Ukrainekrieg (und die Energiekrise) noch in weiter Ferne. Nur wenige glaubten an die Wichtigkeit einer Klimaschutz-und Energiestrategie für Langerwehe.

Für uns war aber klar: Langerwehe geht damit einen riesigen Schritt in Richtung Zukunft und einer positiven (Klima-) Entwicklung.

Im Oktober 2021 konnte mit Regina Krings eine kompetente Klimaschutzmanagerin gefunden werden, die sich sofort an die Arbeit zum Klimaschutzkonzept machte.

Das Ergebnis, unter Mitarbeit vieler lokaler und regionaler Klimaschützer*innen und Bürger*innen, liegt heute vor: Der Ausschuss für Umwelt und Energie empfiehlt dem Rat, das Integrierte Klimaschutzkonzept für Langerwehe zu verabschieden.

Wir haben damit den Fahrplan, die einzelnen Maßnahmen und mögliche Strategien zur Umsetzung für eine klimafreundliche Zukunft für Langerwehe vorliegen.

Aber es ist nicht nur graue Theorie: Auf dem Weg zum fertigen Konzept wurden bereits einzelne Punkte umgesetzt oder auf den Weg gebracht:

  1. 1600 Straßenlampen werden auf LED-Technik umgerüstet (bis Anfang 2024). Einsparungen von mindestens 42.000 Euro/Jahr.
  2. LED-Beleuchtung in Gemeindeeinrichtungen (Arbeitsplatz Beleuchtung).
  3. Photovoltaik: Langerwehe erhält Fördermittel in Höhe von 585.000 Euro (90%-Förderung). Auf mindestens 10 Dächern (Schulen, Feuerwehr, Bürgerhäuser) wird Photovoltaik mit Batterien installiert (bis Anfang 2024 umgesetzt).
  4. E-Auto und E-Lastenfahrrad wurden für die Verwaltung angeschafft (aus Mitteln der Billigkeitsrichtlinie).

Es lohnt sich also, in den Klimaschutz zu investieren. Die Gemeinde (und damit alle Bürger*innen) sparen Energiekosten und senken gleichzeitig den CO2-Ausstoß.

Fazit: Keine Be – sondern Entlastung der Bürger*innen. Wir hoffen, das kommt jetzt endlich bei allen politischen Akteuren an.

Und was sind die nächsten Schritte? Die Einführung eines Energiemanagements für die Gemeinde. Mittels 90% Förderung kann ein*e Energiemanager*in eingestellt werden, um die Verbräuche der kommunalen Einrichtungen aufzunehmen und Einsparungen umzusetzen.

Herzlichen Dank an ALLE, die diese Erfolge möglich gemacht haben. GRÜN WIRKT!

 

Kreisgeschäftsführerin

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