Kitas und ein Ende?

Am 16. Februar wird der Rat entscheiden, ob die Trägerschaft von vier gemeindeeigenen Kitas an den Kreis übergeht. Zahlen liegen vor, wenngleich nicht berücksichtigt wurde, welche Kosten für Gebäudemiete und Gebäudeunterhalt an den Kreis berechnet werden können. Wir gehen von mindestens 150.000 Euro aus, die mit den bekannten Einsparungen in Summe mindestens 450.000 Euro ausmachen können. Zudem wird vermieden, dass neue, zusätzliche Stellen in der Verwaltung geschaffen werden müssen.
Das war für uns aber nur der Anlass, über die Situation der Kitas zu beraten. Viel wichtiger ist die Qualität der Betreuung. Selbst die Amtsleitung gibt im letzten Hauptausschuss zu bedenken, dass die Gemeindeeigenen Kitas „am untersten vertretbaren Limit“ betrieben werden und dies in Zukunft zu Problemen führen kann. Noch ist dieses Sparkonzept nicht bei den Kindern angekommen – den Kita-Mitarbeiter*innen und Eltern sei Dank.
Wir machen uns Sorgen um die zukünftige Kita-Lage in Langerwehe. Die Haushaltslage ist misslich und gibt kaum Spielraum für dringend notwendige Investitionen. Das Personal ist knapp, Weiterbildung schwierig, Ausbildungsplätze nicht gegeben und der Ausbau von neuen Kita-Plätzen steht an. Die Übertragung der Trägerschaft an den Kreis Düren bietet durch eine starke Solidargemeinschaft mit anderen Gemeinden deutlich bessere Möglichkeiten, die Versorgung und Qualität mit ausreichenden Kita-Plätzen zu gewährleisten.
Deshalb appellieren wir für eine Abgabe der Trägerschaft, statt gebetsmühlenartig Wahlkampf-Slogans als Begründung gegen eine Abgabe anzuführen. Für eine bessere und planbare Zukunft für unsere Kinder!

Kreisgeschäftsführerin

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