Kinder an die Macht!

Während sich die überwiegend männlichen Vertreter der Politik die Köpfe ob der Zukunft der gemeindeeigenen Kitas heißreden, haben unsere Kinder doch nur ein Ziel: Sie wollen Ihre Kita, Ihre Betreuer*innen und Ihre Freund*innen behalten, die sie über die Jahre liebgewonnen haben.
Eigentlich ganz einfach, wäre da nicht das liebe Geld und die vielen Interessen der lieben Politiker*innen.
Wie also können wir die Kitas dauerhaft erhalten – wie deren Zukunft und die unserer Kinder gestalten?
Seit April 2021 ist das die entscheidende Frage, gestellt während der damaligen Haushaltsdebatte von Bündnis 90/Die Grünen.
Ein Berg an Informationen liegt inzwischen vor – aber es fehlte die Sicht des Kreis Düren. Ein Grund für uns, den Landrat zu bitten, allen Fraktionen seine Sicht darzulegen.
Nach dem Treffen war klar: Die Entscheidung zum Wohle unserer Kinder wird letztmalig auf den 16. März verschoben. Die Bürgermeister*innen im Kreis Düren müssen sich bis dahin einstimmig erklären, um die Finanzierung der Kitas in Zukunft gerechter zu gestalten. Stand heute zahlt Langerwehe doppelt, ohne dass das unseren Kitas zugutekommt. Wir fahren „am untersten Limit“ was Personal, Aus- und Weiterbildung und Gebäude angeht. Auf Dauer keine gute Aussicht für unsere Kitas und deren Beschäftigte.
Und wenn wir unsere Kinder ernst nehmen, müssen wir alles dafür tun, dass unsere Kitas erhalten und sogar ausgebaut werden. Denn Langerwehe wächst und wir müssen den Kreis Düren in die Pflicht nehmen, für den Ausbau und Erhalt von Kitaplätzen zu sorgen. Eltern auf der Suche nach Kitaplätzen fragen sich zudem schon lange: Worum geht es in Langerwehe eigentlich? Will man sein (politisches) Gesicht nicht verlieren, weil man seine Meinung ändert oder geht es um die Sache?
Wir nehmen jedenfalls einen Gedanken aus dem Gespräch mit dem Landrat mit: Versucht einen möglichst einstimmigen Beschluss im Rat zu treffen! Das ist allen Gemeinden gelungen, die am Ende die Trägerschaft an den Kreis (AöR) abgegeben haben. Zum Wohle der Kinder, der Beschäftigten, der Eltern und auch der Politik.
Und am Ende ist es unseren Kindern egal, wer auf dem Gehaltszettel ihrer Betreuer*innen steht: AöR oder Gemeinde Langerwehe – Hauptsache es ändert sich nix – für unsere Kinder! Kinder an die Macht!

Kreisgeschäftsführerin

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