Spatenstich Schwimmbad und Eröffnung Adenauerpark

Gestern haben wir den Spatenstich für das neue Hallenbad an der Nippesstraße vollzogen. Wir Grüne freuen uns, dass in 2 Jahren eine „neue Dimension“ des Schwimmsports möglich sein wird.

Die abgängige Sportanlage des Stiftischen Gymnasiums wird dabei auch neu gebaut und auf neuesten Stand gebracht. Nach Abschluss aller Arbeiten wird es dann auch einen attraktiven Ausgang aus dem Holzbendenpark nach Süden geben. Der DSB schrieb dazu in seiner Pressemitteilung:

Das neue Bad an der Rur im Holzbendenpark…

…. idealer Standort für das Sport- und Familienbad, das neben einer 50-Meter-Wettkampfbahn auch über ein Kurs- und Fitnessbecken, einen Kinderspielbereich, einen Spa- und Wellnessbereich und eine von außen zugängliche Gastronomie im neuen Südeingang des Holzbendenparks verfügen wird und zentral zur Innenstadt liegt.

Eine Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zum Ruruferradweg ist ebenfalls vorhanden. Der neue Südeingang wertet den Holzbendenpark zudem noch einmal erheblich auf.
Gleichzeitig wird der Schulsportplatz des Stiftischen Gymnasiums gedreht und erneuert. Die komplette Infrastruktur (Toiletten, Sanitärräume und Umkleiden) erfolgt im neuen Schwimmbad. So befinden sich im Erdgeschoss die Umkleiden und Sanitärbereich einschließlich des Stiftischen Gymnasiums sowie zwei Kursräume à 150 m2, zusammengelegt 300 m2, mit Nutzungszeiten für die bisherigen Nutzergruppen wie z. B. dem Judo- oder Tauchclub und für eigene Angebote des DSB. Ein eigener Eingang für diese Nutzergruppen sowie der Schulklassen steht hierfür separat zur Verfügung.
Um künftig mehr Familienschwimmen anbieten zu können, kann auf der Schwimmebene die Wettkampfbahn mittels Hubwänden und Hubboden in mehrere Schwimmbereiche unterteilt werden. Dies ermöglicht einen parallelen Schwimmbetrieb von Familien und Vereinen und Kursangeboten im Wasser. Auch die Trainingsmöglichkeiten der Dürener Schwimmvereine werden durch die 50-Meter-Bahn stark verbessert. Neben der Möglichkeit, das große Becken zu unterteilen, gibt es zusätzlich noch ein separates Kurs- und Fitnessbecken. Auf der Schwimmebene ist ebenfalls ein gastronomischer Bereich im Inneren und ca. 50 Sitzplätzen für externe Besucher angesiedelt, die über den neuen südlichen Eingangsbereich in den Holzbendenpark gelangen. Eine Etage höher ist der Sauna- und Wellnessbereich mit einer offenen Dachterrasse angelegt, der ein klassisches Saunaangebot vorhält; dieses wird zu allen Jahreszeiten nutzbar sein.
Während der Bauphase des neuen Sport- und Familienbades bleibt das Hallenbad Jesuitenhof geöffnet. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen.
In Zeiten einer bundesweit bekannten Problematik zu schließender Schwimmbäder und deren Auswirkungen auf das Schwimmvermögen vieler Kinder aber auch Erwachsener, aber auch des kritischen Zustandes des derzeitigen Hallenbades Jesuitenhof (Bergschadenvermutung), soll in Düren das Schwimmangebot langfristig für die Bevölkerung gesichert werden; gleichzeitig soll der Schwimmsport der Stadt Düren gefördert werden.

Die Baukosten werden laut Generalunternehmervertrag 18,75 Mio. Euro, netto, betragen, die Planungskosten betragen 1,2 Mio. Euro, netto.

(Einen Pressebericht fügen wir unten ein.)

In der AmpelPlus Koalition haben wir viel auf den Weg gebracht. So ist inzwischen die Umgestaltung des Adenauerparks fast abgeschlossen und ab dem 4.9. steht dieser der Bevölkerung wieder zur Erholung und als attraktive Wegeverbindung zur Verfügung. Bereits vor der offiziellen Eröffnung konnten diese schönen Eindrücke aufgenommen werden.

Auszug aus den Dürener Nachrichten vom 2.9.2020 zum Thema Hallenbad:

Der Traum vieler Dürener Schwimmer vom 50-Meter-Becken wird endlich wahr. In 19 Monaten soll das neue Dürener Hallenbad am Holzenbendenpark seine Pforten öffnen, wie Richard Müllejans, Leiter des Badbetreibers Dürener Service-Betrieb (DSB), am Dienstag beim offiziellen Spatenstich für das ambitionierte 20-Millionen-Projekt erklärte, das in Zukunft rund 200.000 Besucher im Jahr anlocken soll. Denn Mehrkosten soll das neue Bad der Stadt nicht bescheren. Der DSB hat das Defizit seit der Übernahme des Hallenbades Jesuitenhof von den Stadtwerken im März 2012 von 1,6 Millionen auf 700.000 bis 750.000 Euro jährlich gesenkt. Und dabei soll es bleiben. „Das habe ich dem Stadtrat versprochen“, betonte Müllejans.Corona-bedingt hatte sich der Baubeginn zuletzt noch um einige Monate verzögert, nachdem bereits Anfang April die Baugenehmigung erteilt und der Vertrag mit dem Generalunternehmer unterschrieben worden war.Bürgermeister Paul Larue (CDU) sprach von einem wichtigen Schritt in der Stadtentwicklung. „Ein Hallenbad gehört zur Daseinsfürsorge einer Stadt“, betonte Larue, verbunden mit der Hoffnung, dass in Zukunft dank der 50-Meter-Bahn auch regionale und überregionale Wettkämpfe in Düren stattfinden werden. Gleichzeitig sprach er von einem Glücksfüll für das Stiftische Gymnasium, das im Zuge des Hallenbadneubaus eine neue Sportanlage erhält, und schließlich von einer Aufwertung des Holzbendenparks, der „grünen Lunge im Herzen der Stadt“, die nun im Süden zum Bad und den Sportanlagen hin geöffnet wird.Müllejans sprach vom idealen Ort für ein Sport- und Freizeitbad, das neben einer 50-Meter-Wettkampfbahn auch über ein Kurs- und Fitnessbecken, einen Kinderspielbereich, einen Spaß- und Wellnessbereich und eine von außen zugänglicher Gastronomie verfügen wird. Das Besondere: Mit Hubwänden- und -böden kann das Wettkampfbecken in mehrere Bereiche unterteilt werden, so dass Vereinssport neben Familienschwimmen stattfinden kann. Allein aus diesem Grund erhofft sich Müllejans bereits einen Anstieg der Besucherzahl, die sich im nunmehr „alten“ Hallenbad am Jesuitenhof bei rund 160.000 eingependelt hat. Weitere Besucher soll der Sauna- und Wellnessbereich mit offener Dachterrasse anlocken, der ganzjährig geöffnet sein wird. Vorsichtig kalkuliert Müllejans schon mal mit 65 Gästen am Tag, die mit Blick auf den Holzbendenpark Entspannung suchen werden.Gleichzeitig mit dem Schwimmbad-Neubau wird der bisherige Sportplatz des Gymnasiums gedreht und erhält eine Tartanbahn. Umkleiden, Sanitärräume und Toiletten finden die Schüler künftig im Erdgeschoss des Schwimmbades, in dem auch noch zwei jeweils 150 Quadratmeter große Kursräume, die bei Bedarf zusammengelegt werden können, vorgesehen sind.Während der Bauphase bleibt das Hallenbad Jesuitenhof weiter geöffnet. Dort war ein Sanierungsbedarf von rund sieben Millionen Euro ermittelt worden. Zudem prozessiert der DSB seit 2014 mit RWE, ob ein Bergschaden vorliegt, der weitere Arbeiten erforderlich gemacht hätte. Mit einem Urteil rechnet Müllejans in einigen Monaten. Alles in allem aber wäre es unwirtschaftlich gewesen, das Jesuitenbad zu sanieren, so dass schon 2014/2015 erste Überlegungen zum Neubau reiften. Der wird jetzt endlich Realität.

Sprecher OV Düren

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