Erhalt der Endart + aktuelle Fraktionsarbeit

Auch in Wahlkampfzeiten geht das Alltagsgeschäft weiter. Die Endart muss gerettet werden – und viele weitere Themen.

Wir beantragten, im Kulturausschusses am 9.9.2020 das Thema Erhalt der Endart Düren zu behandeln.

Der Beschlussvorschlag: Der Kulturausschuss beauftragt die Verwaltung mit den Betreibern der Endart ein Konzept zu erarbeiten, wie der Erhalt der Endart über die Corona-Krise hinweg gewährleistet werden kann.
Dabei sollen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, wie auch eventuelle Raumnutzungen der Stadt berücksichtigt werden. Auch die Nutzung für weitere kulturelle Veranstaltungen sollte geprüft werden.
Damit die Hilfe zeitnah greift, sollte der Rat am 7.10.2020 einen Beschluss zur „Rettung“ der Endart fassen.

Zur Begründung heißt es: Durch die jetzt schon seit fast einem halben Jahr anhaltende Corona-Krise ist das kulturelle Leben praktisch zum Erliegen gekommen. Zwar dürfen Veranstaltungen in kleinem Umfang wieder stattfinden, doch sind diese Formate meist nicht kostendeckend, geschwiege denn gewinnbringend.
Bis heute kann niemand vorrausagen, wie lange die Krise noch anhält. Die Endart lebt von ihren Einnahmen durch große Konzerte mit viel Publikum und macht zur Zeit Veranstaltungen nur auf der Dachterrasse. Diese sind natürlich nicht gewinnbringend.
Die laufenden Unterhaltungskosten gehen unabhängig davon weiter und auch Teile des Personals sollen möglichst gehalten werden, um ein Wiederbeleben nach der Krise zu ermöglichen.
Damit die Endart ihren Betrieb nicht dauerhaft einstellt, ist Unterstützung dringend erforderlich. Kleinere Veranstaltungen im Rahmen der Hygieneverordnung könnten in den Räumen abgehalten werden. Dadurch kann es gelingen, den Betrieb auf Sparflamme durch die Krise zu führen.
Die besondere Dringlichkeit und eine Behandlung des Themas mit verkürzter Frist ist erforderlich, damit die Endart überleben kann. Ein Aus der Endart muss auf jeden Fall verhindert werden, damit dieses wichtige Angebot besonders für junge Leute erhalten bleibt.

Grüne loben Einsatz der „Task Force“

Die Fraktion der Grünen im Stadtrat Düren lobt den kürzlichen Einsatz der „Task Force“ in einer Problemimmobilie der Stadt ausdrücklich.
Es zeigt sich deutlich, dass der Zusammenschluss von Verwaltung, Job-com, Finanzamt, Stadtwerken und der Polizei die Missstände in bestehenden Immobilien aufdecken kann.
So kann Menschen in unwürdigen Wohnsituationen geholfen werden und die Renovierung mit Auflagen angeordnet werden.
Verena Schloemer, Fraktionssprecherin der Grünen hat kein Verständnis für solche Immobilienbesitzer*innen:
„Es müsste viel mehr Möglichkeiten geben die Menschen, die verantwortlich für diese Behausungen sind, zu bestrafen. Es ist kein Kavaliersdelikt, wenn Wohnungen ohne notwendigen Brandschutz, Sanitärbereich und völlig überbelegt, vermietet werden!“

Die Job-com zahlt leider viel zu häufig Mieten an Hausbesitzer, die unrechtmäßig sind. Nur durch solch aufwendige Einsätze ist den Miethaien beizukommen. Daher ist es leider notwendig auch weiterhin diese aufwendigen Einsätze durchzuführen.

In der letzten Woche gab es den Spatenstich für das neue Hallenbad und die Eröffnung des neu gestalteten Adenauerparks. Sämtliche Beitragsbilder zeigen den neu eröffneten sehr schönen Park!

Sprecher OV Düren

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