Neubaupläne der Rurtalbahn werden begrüßt

Um mich über die die aktuellen Entwicklungen und Probleme im Umfeld des Dürener Bahnhofes zu informieren, besuchte ich zusammen mit der Bürgermeisterkandidatin Maria Belka und dem Spitzenkandidaten für die Kreistagswahl, Andreas Krischer, die R.A.T.H. Gruppe / Rurtalbahn an der Kölner Landstraße.
Als langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat der Rurtalbahn weiß ich, wie klein die Firmen der R.A.T.H. begonnen haben und freue mich sehr, was daraus inzwischen geworden ist. Das StartUp ist erfolgreich gewachsen und bringt der Stadt Düren Arbeitsplätze und jährlich alleine 1,3 Mio. Gewerbesteuer ein. (Im Weiteren verwende ich nur noch den Begriff Rurtalbahn.) 
Siehe rurtalbahn.de

Die Rurtalbahn wird am Dürener Bahnhof auf der Nordseite eine große Werkstatt und neue Tankanlagen auch für Wasserstoffzüge und Busse bauen. Dabei gibt es aber Probleme mit der Planung der B399n. Zunächst ist bisher vorgesehen, dass man von der neuen Straße aus nicht von beiden Spuren ins Werksgelände fahren könnte. Alle Busse, aber auch Lieferfahrzeuge (LKW) müssten eine Ehrenrunde mitten durch die Stadt fahren.
Ich habe in den letzten Monaten maßgeblich diesen Konflikt aufgezeigt und mich dafür eingesetzt, dass die Planungen von Straßen NRW angepasst werden.


Unabhängig davon bin ich grundsätzlich gegen die Straße, aber man muss natürlich trotzdem für den Fall des Baues die beste Lösung anstreben.
Ein weiteres Problem ist, dass nicht der ganze Bus – und Bahnbereich am Bahnhof Platz finden würde, wenn die Straße gebaut wird. Dann hätte man zwar eine neue Werkstatt dort, müsste aber die Busse dann doch irgendwo anders abstellen. Das ist nicht besonders effektiv und sinnvoll.

Die Verwaltung für die ganze Gruppe mit Schulungszentrum für die Lokführerausbildung möchte die Rurtalbahn am Bahnhof auf der Südseite im Masterplangelände realisieren. Neben dem Innovationscenter, welches die Stadt selbst bauen wird, hätte man nun direkt für die wichtige repräsentative Stelle am Südeingang einen geeigneten Investor. Aber anstatt hier Gas zu geben, stocken die weiteren Schritte und es soll bezüglich der vorhandenen Grundstücke eine Ausschreibung geben. Es besteht die große Gefahr, dass sich die Rurtalbahn dadurch nach einem anderen Standort für die Firmenzentrale umschaut, z.B. in Aachen oder Stolberg!
ich habe deutlich gemacht, dass dies nicht passieren darf und dass ich einen schnellen Austausch mit der Stadt dazu anstrebe. Anstatt sich nur um potentielle neue Betriebe zu kümmern, muss man noch mehr Kraft in die Unterstützung der vorhandenen und erfolgreichen Betriebe stecken. 
Dafür werde ich mich auch in der nächsten Legislaturperiode einsetzen.

Foto entstand mitten im Hochsommer 🙂

Sprecher OV Düren

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