Corona-Virus

Diverse aktuelle Infos: Die Stadt Düren konkretisiert ihre Allgemeinverfügung „zum Verbot zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen.“

Um eine Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen, hat die Stadt Düren ihre am Mittwoch erlassene Allgemeinverfügung „zum Verbot zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen“ noch weiter konkretisiert und ergänzt. Die Ergänzungen beziehen sich dabei insbesondere auf die in der Verfügung festgelegte Schließung des Einzelhandels sowie der Untersagung von Versammlungen. Auch das in der früheren Allgemeinverfügung erlassenen Versammlungsverbot wurde konkretisiert. Demnach sind Zusammenkünfte von 3 oder mehr Personen unter freiem Himmel untersagt, es sei denn, es handelt sich um Familien oder häusliche Wohngemeinschaften.
Die aktuellen Allgemeinverfügungen sind im Amtsblatt der Stadt Düren veröffentlicht.

Quelle: https://www.dueren.de

Corona-Krise: Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr wird ab Samstag schrittweise umgesetzt. Starke Reduzierungen und Ausfälle des SPNV-Angebots im NVR-Gebiet – Ersatzverkehre für Linien RB 38 und RB 20 – Informationen auf der zentralen Infoseite mobil.nrw

Düsseldorf/Köln. Die NRW-Eisenbahnverkehrsunternehmen haben wegen der Auswirkungen der Corona-Krise gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März 2020) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis zum 19. April 2020 gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert, im stark betroffenen Gebiet des NVR liegt die Zahl der Reduzierungen noch etwas höher. Die Verkehrsunternehmen wollen gewährleisten, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

„Mit dem Sonderfahrplan stellen wir eine stabile Grundversorgung sicher. Menschen, die auf den Nahverkehr bei der Bahn angewiesen sind, bleiben damit mobil – trotz eines verringerten Angebots. Krankenschwestern, Pflegepersonal, Mitarbeiter von Polizei und Lebensmitteleinzelhandel müssen auch weiterhin zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Wie zahlreiche andere Unternehmen sind auch die Eisenbahnverkehrsunternehmen von den Folgen der Pandemie betroffen und verzeichnen eine gestiegene Zahl von Krankheitsfällen und Mitarbeitern in Quarantäne. Deswegen sind die Reduktion des Angebots und die geordnete Umsetzung des Sonderfahrplans zum jetzigen Zeitpunkt alternativlos. Im NVR-Gebiet müssen die Linien RB 38 und RB 20 komplett ausfallen, sie werden durch einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Der SEV-Fahrplan wird derzeit von der Deutschen Bahn erarbeitet. Auf vielen weiteren Linien gibt es starke Einschränkungen. „Die hohe Anzahl an Kranken- und Quarantänefällen bei Triebfahrzeugführern und Stellwerkpersonal ließ den Beteiligten keine Alternative als eine starke Angebotsreduzierung. Leider ist das Rheinland NRW-weit am stärksten betroffen und wir müssen uns der Macht des Faktischen beugen. Wir appellieren an die Fahrgäste, die Züge nur für dringend notwendige Fahrten zu nutzen und ansonsten zuhause zu bleiben“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Eine Liste mit dem neuen Sonderfahrplan finden Sie unter folgendem Link: https://www.mobil.nrw/corona/  Ein Handout des NRW-Verkehrsministeriums finden Sie im Anhang.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. „Wir wollen die Fahrgäste in NRW schnell und umfassend über alle Änderungen informieren. Dazu werden wir die Website in nächster Zeit mehrmals täglich aktualisieren“, sagt Birgit Strecker, Leiterin Kommunikation beim Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM).  Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet.

Brief des Bundesvorstandes Bündnis 90/Die Grünen an die Mitglieder:

Deutschland, Europa, ja die ganze Welt erlebt einen Ausnahmezustand, wie wir ihn zu unseren Lebzeiten noch nicht erfahren haben.

Es ist jetzt entscheidend, die Ausbreitung des Corona-Virus so weit zu verlangsamen, dass unser Gesundheitssystem der Krise standhält: dass die Erkrankten versorgt und behandelt werden, ausreichend Ärtz*innen und Pfleger*innen für sie da sind, genügend Krankenhäuser, Betten, Geräte und Medikamente. Für alle ist es eine notwendige Solidarität, vor allem mit jenen, die ein geschwächtes Immunsystem haben und für die COVID-19 eine besondere Gefahr ist. Es geht um den Schutz menschlichen Lebens. Diese Verantwortung tragen wir alle gemeinsam. Die Bundeskanzlerin hat das in ihrer Ansprache sehr eindringlich auf den Punkt gebracht. 

Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind in dreifacher Hinsicht Teil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Auf der Landes- und Kommunalebene sind unsere Mitglieder als Teil der Exekutivverantwortung, als Dezernent*innen oder Oberbürgermeister*innen, als Gesundheits- oder Wirtschaftsminister*innen oder gar als Ministerpräsident dabei die Pandemie einzudämmen und diese Krise zu bewältigen. Dort, wo wir in Kommunal-, und Landesparlamenten sowie im Bundestag Teil der Opposition sind, nehmen wir unsere Rolle nicht parteitaktisch agierend wahr, sondern als Partei, die das gesellschaftliche Ganze im Blick hat. Darüber hinaus trägt jedes einzelne unserer Mitglieder in diesen Tagen Verantwortung. Wir können dem Virus nur dann begegnen, wenn alle ihren Teil beitragen.

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Viele Grüße, dein Bundesvorstand, Annalena Baerbock, Robert Habeck, Michael Kellner, Ricarda Lang, Jamila Schäfer, Marc Urbatsch




Sprecher OV Düren

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