Stadtradeln in Düren

Stadtradeln entwickelt sich zu einem Renner! Die Ergebnisse des vergangenen Jahres verdoppelt: Im Juni und Juli legen 300 Fahrer in 35 Teams rund 100 000 Kilometer zurück. Auf unseren Antrag hin hat Düren bei der Aktion Stadtradeln mitgemacht. Wir dokumentieren den Pressebericht vom 12.9.2018 in den Dürener Nachrichten und fügen einige eigene Bilder hinzu:
Die Teilnehmer sparen auch nicht an Kritik und Anregungen. (VON KIM STATZNER)

Die Teilnehmer in der Stadt haben kräftig in die Pedale getreten: Bei der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln nahmen im Juni und Juli 300 Fahrer in 35 Teams teil und radelten in dieser Zeit rechnerisch zusammen mehr als zweieinhalb Mal um den Äquator – rund 100 000 Kilometer. Am Montag wurden nun in einer Abschlussveranstaltung die Sieger in verschiedenen Kategorien gekürt und weitere verloste Preise vergeben. Die Bilanz ist positiv, denn die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr wurden mehr als verdoppelt. Zusammen vermieden die Dürener Radler 15 238 Kilogramm CO2. Bürgermeister Paul Larue (CDU) freute sich über das Engagement: „Das Fahrrad ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel gerade für die kleinen Strecken des Alltags oder der Freizeit“, sagte Larue, der selbst im Sommer mit geradelt ist.

„Mobilität sollte nicht nur mit dem Auto stattfinden, sondern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eben mit dem Fahrrad.“ Für besonders herausragende Leistungen wurden Urkunden in fünf Kategorien verliehen: Die erfolgreichste Einzelleistung schaffte Ralf Jungherz mit 2086 Kilometern, gefolgt von Ralf Dick mit 1656 Kilometern auf dem zweiten Platz und Anja Georg mit 1604 Kilometern auf dem dritten Platz.

Die Teams mit den meisten Fahrradkilometern in Düren waren das Team Radi-Sport Merken mit 13 774 Kilometern, gefolgt von ProRad Düren mit 11 908 Kilometern und Beinarbeit Düren mit 6577 Kilometern. Die radelaktivsten Teilnehmer kamen aus der RSV-Düren „Dienstagsgruppe“ mit 925,7 Kilometer pro Person. Den zweiten Platz machte Team Radi-Sport Merken mit 860,9 Kilometern pro Kopf, und auf den dritten Platz schaffte es Beinarbeit Düren mit jeweils 597,9 Kilometern.

Die meisten Teilnehmer stellte das Team der Stadtverwaltung Düren mit 35 aktiven Radlern, gefolgt vom Birkesdorfer Turnverein mit 32 Fahrern und dem offenen Team Düren mit 29 Mitgliedern. Im Ranking der Stadtverwaltung hatte Helga Thoma mit 1239 Kilometern die Nase vorn, gefolgt von Ansgar Kieven mit 1153 Kilometern und Volker Mischke mit 500,7 Kilometern.

Es wurden Sachpreise an 14 Losgewinner aus dem Pool der Teilnehmer vergeben. Nach der Preisverleihung hatten die versammelten Fahrradfahrer außerdem die Möglichkeit, Anregungen und Kritik an der Fahrradfreundlichkeit der Stadt Düren zu äußern. Schon während des Stadtradelns hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, über eine App Stellen zu melden, die zum Beispiel durch schlechte Beschilderung oder hohe Gefahr für Radfahrer auffielen. Der Dürener Fahrradbeauftragte Uwe Schmitz möchte dieses Feedbacksystem auf jeden Fall weiter verwenden. Ein weiteres Mobilitätsforum soll es außerdem noch vor den Herbstferien in der Kreisstadt geben. 

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