Neue Messanlagen

Um die Verkehrssicherheit in Düren zu steigern und um die erschreckend hohe Zahl an Verletzen bei Verkehrsunfällen zu senken, ergreift die Stadt Düren zukünftig neue Maßnahmen. Die Ratsmehrheit AmpelPlus hatte schon bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2018/2019 jährlich eine neue Messanlage für die Überwachung an Ampelanlagen eingeplant. Die Installation von Messanlagen wird nun im nächsten Verkehrs- und Bauausschuss konkret beraten, damit in den Jahren 2018 und 2019 jeweils eine Messanlage zur Überwachung von Rotlichtverstößen und Geschwindigkeitsüberschreitungen an Kreuzungen errichtet werden kann.


Als Begründung heißt es im Antrag der AmpelPlus: Polizeidirektor Jürgen Möller begann den Bericht über Unfallzahlen im Kreis Düren mit der Information, dass wir im Kreis Düren mit rund 8000 Verkehrsunfällen leben müssen. „Wir können aber daran arbeiten, dass es weniger Unfälle mit schweren Folgen gibt. Und wir können genau analysieren, wo und warum Verkehrsunfälle passieren.“ Georg Schmitz, Verkehrspolitiker der Grünen: „Die Stadt Düren muss dazu beitragen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Mit den Analyseergebnissen der Polizei kann die Stadt nun weitere geeignete Maßnahmen ergreifen. Neben anderen Punkten werden auch die neuen Messanlagen die Verkehrssicherheit steigern“.

Nicht nur dem Grünen – Vorsitzenden Schmitz, sondern auch dem Leiter des Tiefbauamtes, Herrn Heiner Wingels, ist aufgefallen, dass die Zahl der Rotlichtverstöße deutlich zugenommen hat. Ein Fahrzeug, dass noch „so mal eben“ bei Rot über eine Kreuzung fährt, stellt eine große Gefahr dar. Die AmpelPlus bittet die Verwaltung im Antrag um eine konkrete Ausarbeitung in Bezug auf Rechtslage, Technik, Anbieter etc. und die Auswahl geeigneter Standorte zusammen mit der Polizei.

Denkbar wäre für sie ein erster Standort an der Kreuzung August-Klotz-Straße/ Monschauer Straße (an der Polizei), weil dort sehr oft Rotlichtverstöße beobachtet wurden.

 Bilder: Pixabay

 

Sprecher OV Düren

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