Aufruf zu Einwendungen gegen Atommüll-Exporte in die USA

Deutsche Anti-Atom-Initiativen starten Aufruf zu Einwendungen
gegen Atommüll-Exporte in die USA
Ahaus/Jülich, Februar 2016
Zahlreiche deutsche Anti-Atom-Initiativen und der BUND NRW
zeigen sich solidarisch mit den Initiativen in den USA: Sie haben ein
Formular für Sammeleinwendungen ausgearbeitet, das sich gegen
drohende Castor-Exporte aus Jülich und aus Ahaus in die USA
richtet. In diesen Sammeleinwendungen äußern sie Bedenken
gegenüber amerikanisch-deutschen Plänen, rund 1 Million deutscher
Kugelbrennelemente aus den kommerziellen Atomkraftwerken AVR
(Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor) Jülich und THTR (Thorium-
Hochtemperatur-Reaktor) Hamm-Uentrop in Savannah River Site
(USA) zu lagern und wiederaufzuarbeiten.
Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor: „Jedes Land ist
für seinen eigenen Atommüll verantwortlich. Wir dürfen unseren
Atommüll nicht anderen Staaten vor die Füße kippen – nach dem
Motto aus den Augen aus dem Sinn!“
Sammeleinwendungen an US-Energiebehörde
Ab sofort steht das Formular auf www.westcastor.de und auf
www.bund-nrw.de zum Download bereit. Der BUND NRW bittet, die
Sammeleinwendungen bis spätestens Dienstag, 1. März 2016 per
Post an die Landesgeschäftstelle, Merowingerstraße 88 in 40225
Düsseldorf – oder per Fax: 0211 302005-26 oder per Mail an
Claudia.Baitinger@bund net zu versenden. Die eingegangenen
Sammeleinwendungen werden vom BUND NRW an die USEnergiebehörde
DOE gesendet.

Sammeleinwänder als PDF

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