Menschenwürde für Alle

Heute habe ich als Vorsitzender des Integrations- und Migrationsausschusses und als ehemaliger Flüchtling aus Ruanda ein tolles Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Nelly-Pütz Düren, die sich seit einer Woche intensiv mit einem Projekt in Bezug auf Deutschlands Vergangenheit befassen, geführt. Über meine eigene Erfahrung und mein gesellschaftspolitisches Engagement bin ich mit meinen Gastgebern ins Gespräch gekommen.

Fazit des Gesprächs: Die Vergangenheit muss nicht vergessen werden. Daraus müssen wir lernen und Kraft ziehen, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Das Nazi-Regime ist abgeschafft, aber immer noch gibt es in Deutschland rechtsextremistische und fundamentalistische Gruppierungen, die es zu stoppen gilt. Die Vergangenheit unter dem Nazi-Regime ist ein Appell an uns alle, die Menschlichkeit und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Akzeptanz gegenüber anders aussehenden Mitmenschen, Willkommenskultur, Menschenwürde sollten zu unserem Alltag als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gehören.

Für die Einladung bedanke ich mich bei Herrn Rainer Velder, meinem Kollegen im Dürener Kreistag, der auch Lehrer am Berufskolleg Nelly-Pütz ist.

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