Autorin: Leila Paul Quelle: Wikipedia

Kommunen in NRW bekommen 40 Millionen mehr für Flüchtlinge

Beim NRW-Flüchtlingsgipfel haben sich VertreterInnen aller Parteien mit Flüchtlingsorganisationen und Kommunen auf schnelle und wirksame Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge verständigt. Das Land zahlt künftig einen höheren Anteil an der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Damit werden die Kommunen deutlich entlastet.

Inzwischen kann abgeschätzt werden, wie hoch die Zuweisungen vom Land an die jeweiligen Kommunen ausfallen werden. Ausgeschüttet wird das Geld in NRW nach einem Zuweisungsschlüssel, der abhängig ist von der jeweiligen Bevölkerungszahl und Fläche der Kommune.

„Der Kreis Düren wird von den 40 Millionen rund 650.000 Euro mehr zur Deckung der Kosten für Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge erhalten.

Aldenhoven 33.500 €
Düren, Stadt 198.000 €
Heimbach, Stadt 12.400 €
Hürtgenwald 24.200 €
Inden 18.000 €
Jülich, Stadt 78.000 €
Kreuzau 40.000 €
Langerwehe 33.500 €
Linnich, Stadt 35.000 €
Merzenich 24.000 €
Nideggen, Stadt 30.000 €
Niederzier 36.000 €
Nörvenich 30.000 €
Titz 23.000 €
Vettweiß 25.000 €

Sonderzahlung des Landes NRW an die jeweiligen Kommunen für Flüchtlingshilfe
(Circa Angaben nach dem Zuweisungsschlüssel aus 2013)

Das ist eine gute Nachricht, die echte Hilfe bedeutet. Der Bund muss diesem Beispiel folgen, er darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen“, sagt Gudrun Zentis.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die Opposition im Landtag einen gemeinsamen Antrag zur Umsetzung der Beschlüsse des Flüchtlingsgipfels nicht mittragen will. Insbesondere vom ehemaligen CDU-Integrationsminister und derzeitigem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Armin Laschet, hätten wir erwartet, dass er den gemeinsam beschlossenen Weg mit weitergeht.“

Kreisgeschäftsführerin

Verwandte Artikel