Atomforschung in Jülich

Aus den Dürener Nachrichten: Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat einen Stopp der staatlichen Förderung für Atomkraft-Experimente am Forschungszentrum Jülich gefordert.

 

Die Förderung sei ein Affront gegen die Steuerzahler, die das Forschungszentrum fast vollständig finanzierten, sagte Remmel in einem Interview. „Sollte in Jülich tatsächlich an riskanten Techniken geforscht und der Bau eines Atomkraftwerks in China unterstützt werden, stünde das im krassen Widerspruch zum Willen der Gesellschaft und der Politik.“ Wie in der vergangenen Woche bekann wurde, wird in Jülich offenbar drei Jahre nach dem deutschen Atomausstieg weiterhin Kernenergie-Forschung gefördert. Das geht nach Informationen unserer Zeitung aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor. Demnach sind in Jülich unter anderem noch ein Versuchsstand für Kugelhaufenreaktortechnik und ein weiterer für Hochtemperaturreaktor-Versuche in Betrieb.

Zusatz: In die gleiche Richtung äußerte sich der Dürener Grünen – MdB Oliver Krischer, der dies am Infostand letzten Samstag direkt für ein Foto verdeutlichte. Auch Sie können sich fotografieren lassen und bekommen das Bild dann geschickt! Kommen Sie an unsere Infostände – wir freuen uns auf Sie!

Remmeltext

Fraktionsgeschäftsführer Ratsfraktion Düren

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