Astrid Hohn und Oliver Krischer als Vorsitzende wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag hat der Kreisverband Düren gewählt: Astrid Hohn aus Kreuzau und Oliver Krischer aus Düren bilden wie bisher die Vorsitzenden-Doppelspitze. Beide wurden mit jeweils 28 von 29 abgegeben Stimmen (bei je einer Enthaltung) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Als neue Kassiererin wählte die Versammlung Emily Willkomm-Laufs aus Jülich. Der bisherige Kassierer Christian Waldrich aus Titz war aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl angetreten.
Neben den beiden Vorsitzenden und der Kassiererin komplettieren sechs weitere Mitglieder den Kreisvorstand: Jörg Benter (Langerwehe), Britta Bär (Düren), Carmen Heller-Macherey (Düren), Sebastian Körfges (Düren), Gudrun Zentis (Nideggen) und Andreas Krischer (Düren) als Vertreter der Grünen Jugend.
Zuvor wurde ausführlich das enttäuschende Ergebnis der Bundestagswahl diskutiert, aber auch die im kommenden Jahr anstehenden Kommunal- und Europawahlen in den Blick genommen.
Oliver Krischer, der die Grünen in Düren auch in dieser Legislaturperiode wieder im Bundestag vertritt, machte aus der Niederlage bei der Bundestagswahl keinen Hehl: „Wir haben unsere Wahlziele verfehlt. Wir Grüne sind in Düren genauso wie bundesweit weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. Natürlich gibt es bei einer Bundestagswahl für Grüne immer heftigen Gegenwind, aber durch viele eigene Fehler, z. B. in der Schwerpunktsetzung, einem viel zu detaillierten Programm und einen falschen Lagerwahlkampf haben wir es unseren Gegnern leicht gemacht. Am Ende hatten wir deshalb keine Chance mehr, mit unsere Themen und Kernkompetenzen zu den Wählern durchzudringen. Positiv ist, dass Bundespartei und Bundestagsfraktion das offen aufgearbeitet und Konsequenzen gezogen haben. Auch die personelle Neuaufstellung unserer Spitze war richtig und notwendig. Jetzt erfüllen wir unserer Wählerauftrag, intelligente und sachorientierte Opposition zur Großen Koalition zu machen.“
Astrid Hohn hat die bevorstehende Kommunalwahl bereits fest im Blick: „Auch wenn es immer schwerer wird, Menschen für die schwierige Arbeit in den Räten zu gewinnen, wollen wir in allen Kommunen des Kreises zur Wahl antreten, unser Spitzenergebnis von 2009 noch einmal verbessern und unseren Platz als kreisweit dritte Kraft stärken . Wir Grüne kämpfen mit unseren Themen darum, die alles lähmende Vorherrschaft der CDU, die dabei oft auch noch von der SPD unterstützt wird, zu beenden. Der Kreis Düren ist nicht das Eigentum einer Partei oder eines Landrates, auch wenn die betreffenden Personen nach 15 Jahren Alleinherrschaft das inzwischen wahrscheinlich selbst glauben und auch so agieren.“

Kreisgeschäftsführerin

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