Stadtwerke Düren zurück in Bürgerhand

Was können wir lernen vom Beispiel der Stadtwerke Solingen? Zu diesem Thema referierte der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Solingen, Manfred Krause, am Dienstag, 02.07.2013 in Düren.  Darum geht´s …
Die Stadtwerke Düren liefern vielen Dürener Bürgerinnen und Bürgern Strom, Gas und Wasser. Sie betreiben über Tochtergesellschaften das Strom-, Gas und Wassernetz in der Stadt. Doch anders als der Begriff Stadtwerk suggeriert, befinden sich die Stadtwerke nicht im alleinigen Eigentum der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Seit über zehn Jahren gehören sie zu 75% dem Energiekonzern RWE. Mit dieser Mehrheit bestimmt RWE die Geschäftspolitik der Stadtwerke Düren. Die Gewinne fließen überwiegend nicht in die Stadtkasse, sondern in die Taschen der Aktionäre. Das Geld fehlt in Düren zur Investition in die kommunale Infrastruktur.
Durch die Geschäftspolitik des RWE sind die Stadtwerke Düren weit hinten beim Ausbau Erneuerbarer Energien und der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung. Die Energiewende und damit die Chance auf eine dezentrale und nachhaltige Energieversorgung einschließlich der entsprechenden Wertschöpfung droht an Düren vorbeizulaufen. Das darf nicht geschehen!
Auch die Stadtwerke Solingen waren, ähnlich wie in Düren, bis 2012 teilweise im Eigentum des Energieversorgers MVV Energie AG. Die Stadt Solingen hat sich jedoch entschieden, die Stadtwerke wieder vollständig in ihr Eigentum zu bringen. Wie ist der Prozess in Solingen verlaufen? Was waren die Voraussetzungen für die erfolgreiche Rekommunalisierung? Was kann Düren daraus lernen? Hierüber berichtete Manfred Krause, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Solingen.

Mehr Infos und Appell unterzeichnen auf http://dueren-unsere-stadtwerke.de/

Sprecher OV Düren

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