Situation Verbraucherberatung

Wir schlagen in einem Antrag vor, das Thema „Raumkonzept Bürgerbüro/ Verbraucherberatung“ in die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung aufzunehmen. Unsere Idee…Der Rat der Stadt Düren beschließt:

  • Die Verbraucherberatung im Gebäude am Markt 2 wird vergrößert, indem sie den Raum der derzeitigen Kinderbetreuung im Bürgerbüro zugeteilt bekommt. Dadurch erhält die Verbraucherberatung endlich einen eigenen Zugang.
  • Die jetzigen Besprechungsräume der Verbraucherberatung werden dem Bürgerbüro zugeteilt.
  • Die Kinderbetreuung zieht in das Erdgeschoss des Gebäudes Weierstraße 6.


Begründung:
Schon seit mehreren Jahren wird im Beirat der Verbraucherberatung die unbefriedigende Raumsituation kritisiert. Verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung eines eigenen Einganges wurden diskutiert, ließen sich aber bisher alle nicht realisieren. Damit ist die Verbraucherberatung leider an die Öffnungszeiten des Bürgerbüros gebunden und kann sich nicht optimal den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden anpassen. Unser Konzept würde vielen berufstätigen Menschen die Chance bieten, die wichtige Einrichtung zu besuchen, die dies bei den heutigen Öffnungszeiten kaum schaffen können.  Jetzt ist erstmals durch den Wegzug des spielpädagogischen Dienstes aus der Weierstraße eine Möglichkeit entstanden, ein neues Raumnutzungskonzept zu realisieren. Das Gebäude Weierstraße ist von der Stadt noch bis Ende 2023 angemietet.

Die Kinderbetreuung war bis zum Umzug ins Bürgerbüro bereits in diesem Gebäude untergebracht und könnte dort ohne Nachteile wieder eingerichtet werden. Der Leiter des Bürgerbüros, Herr Feltes, klagt schon länger über Platzmangel. Durch den Zuschlag des großen Besprechungsraumes der Verbraucherberatung kann Abhilfe geschaffen werden.

Zu diesem Thema hatten wir zwei Mal zu einem Pressetermin eingeladen, aber die Medien waren leider nicht gekommen. Am 23.07. erschien nun dieser Artikel in den Nachrichten: Mehr Beratungsbedarf – Verbraucherzentrale würde Angebote ausweiten

Düren. Wenn die Dürener Bürger Fragen zu Versicherungen haben, eine Schadensfallberatung brauchen, mehr über Kapitalanlagen wissen möchten oder sich mit ihrem Telefonanbieter über Rechnungen streiten, finden sie bei der Verbraucherzentrale am Markt Hilfe. Mehr als 5000 Bürger haben sich allein im letzten Jahr an die Mitarbeiter gewandt – Tendenz deutlich steigend. Dem hohen Beratungsbedarf kann die Verbraucherberatung in ihrem Büro allerdings nur bedingt gerecht werden: angesiedelt im Bürgerbüro verfügt man nicht über einen eigenen Eingang, kann also Öffnungszeiten kaum flexibel anbieten, sich aber vor allem nicht vergrößern, weil das Bürgerbüro schon jetzt aus allen Nähten platzt. Dabei würde man sich gerne erweitern.

Tina Gordon, Regionalleiterin der Verbraucherzentralen im Rheinland: „Wir machen die Erfahrung, dass die Anfragen von Bürgern immer komplexer werden. Zudem kommen immer mehr Anfragen aus dem Bereich Verschuldung.“ Weil die Personalkapazitäten begrenzt sind, kann die Verbraucherberatung nur bedingt reagieren, aber: „Wir würden gerne insbesondere das Angebot der Spezialberatungen ausweiten“, sagt Tina Gordon. Das könnte dann auch zu einer Entlastung in der Beratungsstelle führen. Nur: Dafür benötigt man größere Räumlichkeiten. In der letzten Sitzung des Finanzausschusses hatte Bürgermeister Paul Larue deshalb vorgeschlagen, die Verbraucherzentrale in einem von der Stadt genutzten Haus in der Weierstraße unterzubringen. Ein Vorschlag, der bei Tina Gordon auf wenig Gegenliebe stieß. Die Räume seien nicht barrierefrei, eine Ausweitung des Angebotes sei dort auch nicht möglich und zudem fehle Platz für separate Beratungen. „Wir werden weitere Gespräche mit dem Bürgermeister führen. Ich hoffe, dass wir vielleicht noch diese Woche einen Schritt weiterkommen“, so Tina Gordon gestern. Über mehr Platz würde sich allerdings auch Hans Feltes, Leiter des Bürgerbüros, freuen. Schon jetzt ist das Bürgerbüro auf drei Etagen verteilt. Im Erdgeschoss wird es für Mitarbeiter langsam eng, die nötigen Arbeiten für die Vorbereitung der Briefwahl zur Bundestagswahl mussten zum Beispiel schon ausgelagert werden. Feltes: „Bei mehr Platz könnte man überlegen, ob das Bürgerbüro noch mehr Dienstleistungen für andere Ämter übernehmen könnte.“ So war es zumindest geplant. (bugi) Bilder: Artikel aus den Dürener Nachrichten!

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Sprecher OV Düren

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