Veröffentlichungen im Internet

Der Gemeinderat wird in seiner morgigen Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt (TOP) 11 darüber abstimmen (und wohl auch beschliessen), dass die Hauptsatzung der Gemeinde Langerwehe geändert wird. Das Ziel: Amtliche Bekanntmachungen inklusive der wesentlichen Inhalte der Rats- und Ausschussbeschlüsse sollen durch den dann erweiterten §21 generell im Internet unter www.langerwehe.de angeboten. Eine gute und unterstützenswerte Sache, die aber weitergehen muss.

Update: Das Thema wurde vertagt.

Die aktuelle Webseite unter www.langerwehe.de ist nur ein Anfang: Sie könnte mehr leisten und vor allem, wenn man den notwendigen Schritt geht die Webseite als aktuelle Plattform zur Information der Bürger zu nutzen, muss sie ausgebaut werden.

So sollten die beigefügten Inhalte nur noch im PDF-Format angeboten werden, nicht mehr im chaotischen Mix aus Word, RTF und PDF. Die Bedienung der Webseite muss einfacher sein, auch sollte in einem Dorf wie Langerwehe die Möglichkeit bestehen, einen allgemein zugänglichen Kalender zu installieren in dem Bürger und Vereine sich gegenseitig Termine mitteilen können. Auch sollte die Webseite versuchen, den Weg zur Barrierefreiheit zu erarbeiten. Insgesamt ist es eine Überlegung, ob man die Webseite nicht nur ansprechender und verständlicher gestalten möchte, sondern auch, ob sie nicht zur Kommunikationsplattform der Bürger in Langerwehe weiterentwickelt werden sollte.

Um Kosten zu sparen und dennoch ein innovatives Konzept zu entwickeln, wäre hier eine Möglichkeit, ein ehrenamtliches Gremium zu bilden, dass aus Menschen besteht, die in diesem Bereich Erfahrungen und Wissen vorweisen können. Ein solches Gremium könnte, unter Rückgriff auf Opensource-Software, kostengünstige Wege aufzeigen, der Gemeinde eine zukunftsfähige und kommunikative Webseite zu schaffen.

Nur wenn eine solche Webseite besteht, macht es dann auch Sinn, konzentriert Inhalte wie aus dem Gemeinderat und den Ausschüßen, dort anzubieten. Die Grünen in Langerwehe werden sich dafür einsetzen, dass wir eben diesen modernen Weg gehen um neue Möglichkeiten zu erschliessen und die Attraktivität der Gemeinde auch in unserem Miteinander als Bürger zu erhöhen.

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