Sparkurs in Langerwehe

Fast alle Städte und Gemeinden in NRW müssen sparen. Leider auch Langerwehe, weswegen hier ein weiterer Sparkurs bevorsteht. Ein kurzer Ausblick.

Vorab der Hinweis: Dies ist ein Ausblick. Nichts hiervon ist beschlossen, ich wage auch nicht zu beurteilen, was davon kommen wird. Die Bürger sollen hier einfach kurz erfahren, was ansteht, dabei gibt es keinerlei Zahlen oder Wertungen.

In der Diskussion sind wohl die teilweise Kürzung der Seniorennachmittage sowie Gebühren für die Gemeindebücherei. Töpfereimuseum und Töpfereimarkt könnten mit einem Eintrittsgeld versehen werden. Bei Kulturvereinen und Sportvereinen stehen die jeweiligen Zuschüsse auf dem Prüfstand, so wie die Nutzungsentgelte für die Nutzung von Sportstätten und Gemeindeeinrichtungen. Übliches Opfer und wohl auch in Langerwehe in der Diskussion sind die Zuwendungen bei Alters- und Ehejubiläen. Weiterhin sind Punkte: Hundesteuer und Friedhofsgebühren, schon länger diskutiert wird die Einsparung von Geldern durch die Zusammenlegung von Bauöfen und Friedhof.

Dies ist nur ein kurzer Einblick in den Status-Quo der Diskussion. Während in der Gemeinde Langerwehe gesucht wird, wo man Ausgaben verringern und Einnahmen erhöhren kann, muss man ein Auge auf den Kreis Düren werfen: Die so genannte „Kreisumlage“, die finanzielle Beteiligung der Gemeinden am Kreis, kann durchaus steigen.

Grund ist die Stadt Düren, der laut Presse zunehmend das Wasser bis zum Halse steht. Nicht nur die nun eingeklagte Erhöhung des Härteausgleichs in Düren ist da ein böses Omen, sondern auch manche Verkündung von Dürener Politikern:

Mindestens drei Millionen Euro hätte die Stadt mehr, wenn der Kreis sich etwa an den Kosten für Musikschule, Haus der Stadt und Bücherei beteiligen würde. Diese Einrichtungen werden knapp zur Hälfte von Besuchern genutzt, die nicht aus Düren, sondern aus den umliegenden Kommunen kommen.

Der Streit scheint vorprogrammiert. Auf jeden Fall muss man mit einem Auge auf diesem Thema planen und vorbereitet sein.

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